#GIPSmagazin - Ausgabe 11

11 Für die meisten Stadtwerke gehört ein Tarifrechner mit einem daran anschließenden Bestellprozess zum festen Bestandteil ihrer Website. So kann der Interessent die angebotenen Tari- fe vergleichen, einen Tarif auswählen und diesen verbindlich bestellen. In den Anforderungen an die Darstellung des Preisrechners auf der eigenen Website unterscheiden sich die Energieversorger jedoch. Diese hängt von der Gesamtstrategie und den gesetz- ten Vertriebszielen ab und betrifft beispielsweise Platzierung, Gestaltung und Umfang. Rund oder eckig? Der Preisrechner ist der Einstieg in den Online-Vertragsab- schluss. Er ist oft ein wesentliches Element auf der Startsei- te eines Stadtwerks. Deswegen ist es umso wichtiger, dass sich dieser gestalterisch optimal in das Gesamtkonzept der Website einfügt und dem Corporate Design (CD) des Unterneh- mens entspricht. Folgende Elemente können hierfür beispielsweise angepasst und individuell gestaltet werden: • Form, Farbe und Anordnung • Postleitzahleingabe und Ortsangabe • Personenzahl/Haushaltsgröße • Jahresverbrauch Neben der optimalen Platzierung des Preisrechners auf der Seite kann auch die optische Gestaltung entscheidend dazu beitragen, ob ein Besucher in den Vertriebsprozess einsteigt VERTRIEBSMODUL – DER ABSCHLUSS IST DAS ZIEL oder nicht. So kann sowohl ein auffälliges Design mit passenden Icons und Farben direkt die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Neugier wecken. Aber auch ein schlichtes Layout kann dezent und subtil auf den Preisrechner hinweisen. Wieso nicht auch Ladestrom oder Glasfaser? Neben Strom und Gas bieten viele Stadt- werke weitere Sparten wie Ladestrom für Elektroautos oder Heizstrom an. Wieso sollte der Preisrechner den Interessen- ten nicht auch für diese Sparten die pas- senden Angebote ausgeben? Der Vor- teil einer Erweiterung liegt klar auf der Hand: Der Preisrechner ist oft sehr präsent auf der Startseite platziert und somit werden auch die anderen Sparten optimal beworben. Insbesondere Elektrofahrzeuge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Um hier den Ladestrom-Interessenten die Schät- zung des Verbrauches zu erleichtern, bietet sich eine Ver- brauchsberechnung basierend auf verschiedenen Modellen von Elektrofahrzeugen und interner beziehungsweise externer Ladung an. Auch die Verknüpfung des Preisrechners mit einer Verfügbar- keitsabfrage von Glasfaser ist denkbar. Regionaler Strom – aber von wem genau? Strom aus der eigenen Nachbarschaft – ein schöner Gedanke. Einige Energieversorger bieten dies ihren Kunden bereits an. Die Möglichkeit, zwischen Stromerzeugern wählen zu können, verleiht dem Strom ein Image und unterstreicht gleichzeitig die Regionalität des Stadtwerks. w www.gipsprojekt.de/vertriebsmodul w vertrieb.stadtwerke-musterstadt.de Tarifausgabe mit Empfehlung Preisrechner auf einer Vertriebswebsite

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